Category Archives: Germany

Monsters. Images from the Horrific to the Comic

MNacht_Luther__DetailDetail of Egbert II. van Heemskerck: Luther’s Entrace into Hell, 1700/1710, Musée international de la Réforme, Geneva

May 7th – September 6th, 2015

Since 7th May 2015, the GNM has been inhabited by monsters – not only fire-breathing dragons and demonic beasts of hell, but also good-natured mythical creatures prepared to assist humans. It’s a first: a special exhibition dedicated to mysterious monster myths from the Middle Ages through to the present day. Paintings by Edvard Munch, Franz von Stuck and Max Beckmann are exhibited together with graphic art works by Albrecht Dürer and Federico Zuccari. The famous Codex Aureus Epternacensis can be seen, along with the unicorn of the Einhornapotheke (“unicorn apothecary”) in Altötting, as well as Christian Moser’s ironically satirical “Monster des Alltags” (monsters of everyday life) dating from the start of the 21st century.

Around 230 works of art representing all genres – from high-class paintings and sculptures, precious illuminations and tapestries through to modern film posters and videos – trace the chequered paths of the demonisation and de-demonisation of fictitious figures and histories. A large proportion of the objects come from the museum’s own collection, and these are supplemented by important loans from Germany and abroad.

Monsters have captured our imagination since the beginnings of time. They embody our fears, and cause us to fear – in all cultures and in all epochs. The Christian Middle Ages saw in monsters above all a personification of the devil and of evil. This emerges in the form of ogres and grotesque beings, which populate church façades and historical writings, as well as vessels or painted panels. However, monsters have also played their role in education, or as a means of characterising terrifying or intolerable people.

The exhibition deals with the question of what we fear. What turns a being into a monster in our eyes? What is striking is that it is usually the strange and the unknown that fills us with unease. However, we witness a first shift in attitude in the 19th century, when novels appear in which the main character dares to approach the strange being and make its acquaintance. The strange becomes familiar, the supposedly awe-inspiring dragon becomes friend and protector. The monster loses its dreadfulness. Nevertheless, our fascination with monsters as horror figures lives on unabated to this day in movies, as a motif in the arts or as a literary character.

Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
90402 Nuremberg
Phone +49 (0) 911 1331-0

OPENING TIMES

Tuesday – Sunday

10 a.m. – 6 p.m.

Wednesday

10 a.m. – 9 p.m.

Monday

closed

ENDSPURT BEI »COOL PLACE. SAMMLUNG SCHARPFF« UND MICHEL MAJERUS FÜRS KUNSTMUSEUM STUTTGART

Das Kunstmuseum Stuttgart erhält vom Sammlerehepaar Scharpff drei großformatige Arbeiten des Malers Michel Majerus (1967-2002)

Nur noch bis zum 16. November 2014 präsentiert das Kunstmuseum Stuttgart die Sonderausstellung »Cool Place. Sammlung Scharpff«.Zu sehen sind dabei über 60 Werke von namhaften Künstlern wie Günther Förg, Jeff Koons, Albert Oehlen, Neo Rauch, Bridget Riley, Christopher Wool u.v.a., die aus der Sammlung von Rudolf und Ute Scharpff stammen. Das Stuttgarter Ehepaar sammelt seit über 50 Jahren zeitgenössische Kunst. Der Schwerpunkt Malerei steht im Zentrum der Präsentation im Kunstmuseum Stuttgart.

Rudolf und Ute Scharpff, beide dem Kunstmuseum Stuttgart seit vielen Jahren eng verbunden, haben sich nun entschieden, Bilder von Michel Majerus an das Museum zu geben. »Wir freuen uns sehr, dass Rudolf und Ute Scharpff zu Gunsten des Kunstmuseum Stuttgart drei Arbeiten von Michel Majerus in ihre Stiftung eingebracht haben«, sagt Direktorin Ulrike Groos. »Die Arbeiten des 2002 verstorbenen, luxemburgischen Künstlers stellen eine wichtige Ergänzung innerhalb unserer Sammlung dar. Dafür danken wir dem Ehepaar. Zudem haben wir einen besonderen Bezug speziell zu diesen Bildern. Sie waren bereits in der Retrospektive des Künstlers 2011/12 hier zu sehen. Nun kehren die Arbeiten wieder zurück in unser Haus«.

Präsentiert werden zunächst zwei Arbeiten (»gold« und »MoM Block Nr. 79«, beide 2000) in dem ab 7. November 2014 wieder für Besucher uneingeschränkt zugänglichen Sammlungsbereich des Kunstmuseum Stuttgart. Dieser Teil musste zuletzt für drei Wochen aufgrund des Rückbaus der Baustelle am Oberlichtband sowie der Wiedereinrichtung der Museumsräume geschlossen werden. Die Sanierungsarbeiten sind nach halbjähriger Bauphase nun beendet.

Während der Bauphase von Mai bis November 2014 blieben die Räume 12 – 15 im Erdgeschoss komplett geschlossen. Mit der Wiedereröffnung am kommenden Freitag wird das Kunstmuseum Stuttgart hier einen besonderen Schatz zeigen: Unter dem Titel »Hinaus in die Natur«sind dann Werke aus der Sammlung schwäbischer Freilichtmaler zu sehen, die der Marchese Silvio della Valle di Casanova Ende des 19. Jahrhunderts angelegt und 1924 der Stadt Stuttgart als Stiftung übergeben hat. Das Konvolut bildete den Grundstock der Galerie der Stadt Stuttgart, die 2005 in das Kunstmuseum Stuttgart überführt wurde.

Die Wiedereröffnung ist zugleich Auftakt zu einer weiteren Ausstellung der 2011 gestarteten Sammlerreihe, die das Engagement und die Kunstleidenschaft von Privatsammlern sichtbar werden lässt. Die Präsentation widmet sich den grafischen Arbeiten aus der Sammlung Rudolf und Barbara Fakler, die auf hervorragende Weise den Bestand Neue Figuration im Kunstmuseum Stuttgart bereichern. In der Gegenüberstellung unterschiedlicher Positionen innerhalb der Neuen Figuration vermittelt sich ein umfassender Überblick über die vielfältigen Erscheinungsformen dieser Richtung. Auch wieder zu sehen sein werden die malerisch-installativen Arbeiten von Schirin Kretschmann in der »Frischzelle_21«.

Ausklingen lassen wir die große Sonderausstellung»Cool Place. Sammlung Scharpff« im Kubus mit der letzten Folge von »Private View. Privat gesammelt – öffentlich präsentiert«. Am Dienstag, 11. November 2014, 19 Uhr widmet sich die Gesprächsreihe dann dem Betriebssystem Kunst. Auf dem Podium sitzen der Galerist Max Hetzler, der Sammler Dr. Harald Falckenberg, die Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart Prof. Dr. Christiane Lange sowie der Künstler Thomas Locher. Die Moderation übernimmt Tim Sommer, Chefredakteur des Hamburger Kunstmagazins art.
Immer noch cool: Bis einschließlich Sonntag, 16. November 2014 kann an den Freitagen ab 18 Uhr und an den Wochenenden ganztägig die Ausstellung »Cool Place. Sammlung Scharpff« kostenfrei besucht werden. Außerdem ermöglicht das Sammlerpaar Scharpff kostenlose Führungen– freitags um 18 Uhr, samstags um 16 Uhr und sonntags um 15 und 16 Uhr.

Über einen Hinweis in Ihrem Medium würden wir uns freuen. Text- und Bildmaterial zur Ausstellung »Cool Place. Sammlung Scharpff« sowie die Abbildungen zu Michel Majerus finden Sie im Pressebereich unter www.kunstmuseum-stuttgart.de. Dort finden Sie auch Informationen zu den aktuellen und kommenden Ausstellungen.

Mit herzlichen Grüßen aus Stuttgart
Isabel Kucher
Leitung Kommunikation und Marketing//Head of communication and marketing
Stiftung Kunstmuseum Stuttgart gGmbH
Kleiner Schlossplatz 13
D – 70173 Stuttgart

Tel: +49 (0)711 / 216 196 20
Fax: +49 (0)711 / 216 196 15
E-Mail: isabel.kucher@kunstmuseum-stuttgart.de
Internet: www.kunstmuseum-stuttgart.de